|
Wago - Curadata
Teil 1
>> Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Erläuterung |
|
- |
Rechtlicher
Hintergrund
Seit Jahresbeginn 2002 heißt es für viele deutsche
Unternehmen, ihre Archivierungsstrategie zu überprüfen. Denn
im Rahmen der "Grundsätze zum Datenzugriff und der
Prüfbarkeit digitaler Unterlagen" (GDPdU) müssen sie
alle steuerlich relevanten Daten über das betriebliche
DV-System sowohl zugänglich als auch überprüfbar zu machen.
Welche Möglichkeiten bietet SAP R/3 für den erforderten
Datenzugriff?
Im Rahmen
einer, nach dem 31. Dezember 2001 beginnenden
Steueraußenprüfung kann die Finanzverwaltung gemäß § 147
Abs. 6 Abgabenordnung verlangen, daß gespeicherte Unterlagen
auf einem maschinell verwertbaren Datenträger zur Verfügung
gestellt werden (also z.B. auf einer Diskette oder CD-ROM).
Bei der
Datenträgerüberlassung sind ihr nach den „Grundsätzen zum
Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)“
vom 16. Juli 2001 zusätzlich zu den gespeicherten, steuerlich
relevanten Unterlagen und Aufzeichnungen auch alle zur
Auswertung der Daten notwendigen Strukturinformationen wie
Formatangaben, Dateistruktur, Felddefinitionen und
Verknüpfungen (beispielsweise zwischen den einzelnen Feldern
der eingesetzten Datenbank) in maschinell auswertbarer Form
auf einem Datenträger zu übergeben. In Zusammenarbeit mit
Herstellern von Lohnabrechnungs-, Finanzbuchhaltungs- und
Anlagenbuchhaltungssystemen sowie dem Softwarehersteller
Audicon GmbH, dem deutschen Vertrieb der bundeseinheitlichen
Prüfsoftware „IDEA“, hat die Finanzverwaltung eine
einheitliche technische Bereitstellungshilfe zur Format- und
Inhaltsbeschreibung der steuerlich relevanten Daten
entwickelt.
Das Produkt
[tse:nit] von Wago-Curadata
Das Produkt [tse:nit],
der Firma Wago-Curadata Steuerberatungs-Systeme GmbH
(www.wac.de), bedient sich auf freiwilliger Basis dieser
Schnittstelle zu IDEA. [tse:nit] ist die Windows-basierte
Komplettlösung für Mandantenbetreuung und
Kanzleiorganisation.
Wago-Curadata
entwickelt [tse:nit] primär im Umfeld der professionellen
Microsoft Betriebssysteme Windows 2000, Windows XP
Professional und deren Nachfolgeprodukte, die sowohl auf den
Arbeitsplätzen als auch auf den Netzwerkservern installiert
sind. Wahlweise können auf den Netzwerkservern die Windows
Terminal Services aktiviert werden. Die [tse:nit] Daten werden
in einer SQL Datenbank abgelegt, die durch den Microsoft SQL
Server 2000 verwaltet wird.
Einzigartig ist das Grundprinzip der "virtuellen Akte", d.h.
die Übertragung bewährter und gewohnter Ordnungsprinzipien auf
den PC.

>>
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
|