Benford's Law mit IDEA

Benford-Ziffernanalyse in IDEA

Benford's Law beschreibt eine fundamentale Gesetzmäßigkeit der Verteilung von
Ziffernstrukturen der Zahlen in Datensätzen, z.B. ihrer ersten Ziffern. Die Analysen nach Benford können insbesondere dazu verwendet werden, manipulierte Werte zu identifizieren. Kurz gefasst besagt Benfords' Law:

  • Je niedriger der zahlenmäßige Wert einer Ziffernsequenz bestimmter Länge an einer bestimmten Stelle einer Zahl ist, umso wahrscheinlicher ist ihr Auftreten.

Benfords Gesetz besagt in seiner einfachsten Konsequenz, dass die führenden Ziffern n(n = 1...9) mit folgenden Wahrscheinlichkeiten erscheinen: log10(n+1) - log10(n), oder:

Führende Ziffer Wahrscheinlichkeit
1 30,1 %
2 17,6 %
3 12,5 %
4 9,7 %
5 7,9 %
6 6,7 %
7 5,8 %
8 5,1 %
9 4,6 %

Wenn künstliche Werte in einem Datensatz vorhanden sind und die Ziffernverteilung dieser Werte dann graphisch dargestellt wird, dann wird die Ziffernverteilung innerhalb der Datei anders aussehen, als die nach Benford zu erwartende Verteilung der. Dieses Gesetz der Wahrscheinlichkeitstheorie hilft Prüfern der Finanzverwaltung, Manipulationen in der Buchhaltung aufzuspüren.


Um eine Analyse nach Benford's Law durchzuführen, gehen Sie wie folgt vor:

Abbildung 1: Festlegung des zu analysierenden Feldattributs und der Analyseart

1. Wählen Sie die zu überprüfende Datei zur Analyse aus (hier:  Beispiel_Daten-Verkaufserlöse aus dem IDEA Samples Ordner) und wählen Sie im Menüpunkt
Analyse - Benford's Law aus.

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